Wanderziel Naturpark De Meinweg

Trotz 97% Regen wahrscheinlichkeit trafen sich 18 Wanderfreunde am Neusser Hauptbahnhof. Und wurden belohnt: Schon beim Start in Dalheim, am „Eisernen Rhein“, hatte der Wettergott ein Einsehen und stoppte den Regen so wie wir aus dem Zug stiegen. Vielleicht hing das auch damit zusammen, dass unsere Tour zu mehreren Glücksorten und sogar ins Reich der Elfen führte. Ja, der Naturpark De Meinweg hat so einiges zu bieten. Wer mehr wissen will, ist mit einem Click auf die folgende Internet-Seite schon auf der richtigen Spur http://www.npr-meinweg.eu/.

Mit über 20 Teilnehmern am Start ging es zunächst mit der Bahn von Neuss nach Rheinbach.

Der Zielort empfing uns in Sommer- und Feierlaune mit Stadtfest und Oldtimertreffen, so dass es schon schwer war die Truppe zusammen zu halten und ohne Verluste auf die Wanderstrecke zu bringen. Durch den Rheinbacher Wald, z.T auf historischen Römerpfaden, erreichten wir die um 900 entstandene Tomburg. Hier war eine Pause fällig, mit herrlichem Fernblick bis hin zum Siebengebirge am Horizont. Die weitere Wegfindung erwies sich manchmal als schwierig auf Grund der oft verwirrenden Wegzeichen. Etwas Geduld war ab und zu gefragt.

Die Überschrift darf man wörtlich nehmen

denn an Mühlen fehlt es bei dieser Wanderung nicht. Der Tag beginnt bedeckt und glücklicherweise nicht so drückend heiß, wie die vergangene Woche. Also ideales Wanderwetter. Und - wie uns Dietmar, der Wanderführer, gleich zu Anfang verspricht - kaum Steigungen. Heute ist also Genusswandern angesagt. Dieser Genuss zeigt sich bereits nach der 2. Mühle (die erste haben die meisten gar nicht wahrgenommen, denn das Mühlrad fehlt). Ein wunderschöner See tut sich vor unseren Blicken auf mit dem stolzen Wasserschloss Tüschenbroich in der Mitte. Ein Stückchen weiter - noch am See - eine Gartenwirtschaft mit gedeckten Tischen und genug Platz für 20 Personen.

Gleißendes Licht und dunkle Wälder 

Wieder eine abwechslungsreiche Wanderung auf dem Neanderlandsteig. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren Schatten und Kühle im Wald willkommen. Auf versteckten, geheimnisvollen Pfaden ging es durch zum Teil gespenstig wirkende Gebiete des Erlenbruchwaldes. Aber auch idyllische Plätzchen lagen am Wegesrand, u.a. der Park Morp mit seiner vielfältigen Fauna und Flora. Eine spannende Route hatte die Wanderführerin für die 30 Teilnehmenden erarbeitet und, wie immer, für eine gesellige Schlusseinkehr mit reservierten Plätzen, diesmal am Unterbacher See, gesorgt.

Ein Wanderbericht von Rita Linnartz vom 05.06.2017

Wir fahren mit 2 Autos = 10 Personen um 9 Uhr ab Stadthalle Neuss. Um 9,45 Uhr machen wir einen kleinen Zwischenstop an den römischen Meilensteinen, eine ausführliche Beschreibung finden wir auf großen Hinweistafeln. Dann noch 1/4 Stunde bis zum unserem Parkplatz.

Wir laufen dann alle ca. 1/2 Stunde hoch zum "Inselsee", hier leuchten uns wunderschöne Seerosen entgegen. Dann trennen sich die Wege. Hans geht mit 8 Wanderern hoch zum Steinkompass, dann quer über die Höhe zum "Römerturm"-"Steinstrasser Wall", hier wird eine kleine Mittagspause eingelegt.

Fahrt an die Côte d’Azur im Mai 2017 mit Helga und Dr. Wolfgang Jordan

Am 30.4.17 startete die Fahrt früh morgens in Neuss in Richtung auf die französische Mittelmeerküste. Wegen der langen Anfahrt wurde eine Übernachtung in Lyon eingelegt. Der zweite Tag führte uns dann über Lyon, Aix en Provence nach Fréjus/St. Raphael, wo das Ziel unserer Reise – die Côte d’ Azur – zum ersten Mal in das Gesichtsfeld trat. Auf der Corniche d’Or mit ihren bizarren Felsformationen ging es weiter durch das Esterel-Gebirge zum nahe bei Nizza gelegenen Örtchen Beaulieu Sur Mer.

Der Overather Pilgerweg - 7 Fußfälle auf dem Weg nach Marialinden

Heißer Tag, steiler Anstieg. Aber kein größeres Problem für die 15 Wanderer des Neusser Eifelvereins. Dass Wandern fit hält, bewies die älteste Teilnehmerin mit ihren 87 Jahren! Diesmal ging es vom Bahnhof Overath hinauf in das idyllische Örtchen Marialinden. Die Gesamtstrecke, für Hin- und Rückweg, betrug ca. 9 Km und führte über einen der neu eingerichteten Wanderwege im Bergischen, streckenweise über den Brüderweg, dessen Name auf "Brücke" und nicht etwa "Bruder" zurückgeht.

Boule Spiel wieder im Programm

Wer kennt es nicht – das Spiel mit den Kugeln. Mit etwas Geschick und zielgenauer Wurftechnik soll man mit den Boule Kugeln das „Schweinchen“, eine kleine Kugel, treffen. In Frankreich wird Boule auch Pétanque genannt und dort mit großer Hingabe gespielt. Nicht umsonst verbindet man mit dem Boule Spiel französische Lebensart und ein gewisses Savoir-Vivre. Inzwischen hat sich auch in Deutschland das Spiel mit den faustgroßen Kugeln zum Vereinssport in geselliger Runde gemausert.

Nicht umsonst hat der Eifelverein Neuss deshalb das Boule Spiel wieder ins Programm genommen.