Die Überschrift darf man wörtlich nehmen

denn an Mühlen fehlt es bei dieser Wanderung nicht. Der Tag beginnt bedeckt und glücklicherweise nicht so drückend heiß, wie die vergangene Woche. Also ideales Wanderwetter. Und - wie uns Dietmar, der Wanderführer, gleich zu Anfang verspricht - kaum Steigungen. Heute ist also Genusswandern angesagt. Dieser Genuss zeigt sich bereits nach der 2. Mühle (die erste haben die meisten gar nicht wahrgenommen, denn das Mühlrad fehlt). Ein wunderschöner See tut sich vor unseren Blicken auf mit dem stolzen Wasserschloss Tüschenbroich in der Mitte. Ein Stückchen weiter - noch am See - eine Gartenwirtschaft mit gedeckten Tischen und genug Platz für 20 Personen.

Verdient haben wir es ja noch nicht, aber eine solche Gelegenheit kann man sich nicht entgehen lassen, zumal es dort frisch geräucherte Forellen gibt... 

Aber dann waren wir fleißig, von Mühle zu Mühle, immer wieder mal Teiche, Seen und Bachläufe, durch Wiesen Felder und Wälder. Auch die Mittagspause am See mit Mühle, je nach Lust und Laune im Biergarten oder auf einer Bank, um das mitgebrachte Butterbrot zu verzehren.
Und zum Schluss noch die gut erhaltene Molzmühle, nach der die schönste Strecke dieser Wanderung beginnt: ein geradezu verwunschener Wald mit überwuchertem Bachlauf. Pünktlich erreichen wir unseren Zug um 16 Uhr über MG nach Neuss.

Text und Fotos im Text von Gisela Neubacher

Fotos in der Bildergalerie von Ulla Quack