Wieder liegt eine wunderbare Wanderung mit Dagmar Lingsminat und Robert Wilmers hinter uns.

Nachdem wir uns alle pünktlich um 8:45 Uhr am Bahnhof getroffen haben und die Fahrkarten gekauft waren, ging es mit dem Zug nach Düsseldorf. Unser Anschlusszug nach Buchholz kam pünktlich und so stiegen wir erwartungsvoll ein. Schon bei der Bahnfahrt erzählte uns Robert, dass wir sehr viel Naturwege gehen und an der sechs Seenplatte vorbeikommen werden.

Aber was wir dann erleben durften hatte sich keiner von uns so vorstellen können. Es ging stetig durch einen wunderschönen, naturbelassenen Wald, wo wir alle richtig tief durchatmen konnten. Schließlich kamen wir an die Brücke, von der wir die Seenplatte bewundern konnten. Ein Traum!

Dann ging es weiter am Seeufer entlang zur Haltestelle Entenfang. Unterwegs überquerten wir viele kleine Brücken, so dass uns das Lied mit den sieben Brücken in den Sinn kam.

Mittagsrast am Entenfang, von dem uns Robert schon im Zug von Suppen, Würstchen und Co. vorschwärmte. Der Kiosk lag auf einer Lichtung, die zum See zeigte, was mich natürlich dazu verleitete die Füße ins kühle Nass zu stellen. Diese Oase der Ruhe war so vielfältig, dass wir sogar Cowboys mit ihren Pferden erleben konnten.

Nach dieser Stärkung ging es weiter durchs Wambachtal, unterwegs ein wenig Baumkunde von Robert.

Dann hatten Dagmar und Robert einen Weg ausgesucht der an der Ruhr entlang führte. Hier entdeckten wir viele Gänsepaare mit ihren Jungen. Wir bekamen die gefährliche Hercules-Staude erklärt, die bei Berührung Pusteln erzeugen kann. Hier wuchsen sie mannshoch. Also hatten wir auch noch ein wenig Abenteuer auf unserem Weg.

Die kleine Rast im Park kurz vor Mühlheim wurde sehr unterschiedlich genutzt. Die einen legten sich was auf die Wiese, andere rauchten eine Zigarette oder verzehrten ihren restlichen Proviant und ich entdeckte zu meiner großen Freude eine Schaukel. Zur Motivation der letzten Kilometer wurde uns jetzt von unseren Wanderführern in Mühlheim eine Eisdiele versprochen. Auch diese Eisdiele hielt was uns versprochen wurde.

Die letzten Meter zum Bahnhof waren nach dieser herrlichen Abkühlung ein Klacks.

Wir entschieden uns lieber ein paar Minuten zu warten und dann den Zug zu nehmen der bis Neuss fuhr. Also alle Reste an alle Wanderfreunde verteilen und die Rucksäcke leeren.

Wir sind alle wieder gesund und munter in Neuss angekommen. Es war rundherum ein wunderschöner Tag mit allem was man sich bei einer Wanderung wünscht. Danke an meine Mitwanderer und

ein großes Dankeschön an unsere Wanderführer.



Text: Waltraud Schiffer
Fotos: Robert Wilmers