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Der Eifelverein hat eine über 100-jährige Tradition

und blickt auf viele Jahrzehnte erfolgreicher Vereinsarbeit zurück. Doch sich auf den Lorbeeren auszuruhen reicht nicht, um auch zukünftig Menschen für das Wandern und die vielen anderen Angebote des Eifelvereins zu begeistern.

Deshalb fand am 11. Mai eine Tagung der Bezirksgruppe Niederrhein in Neuss statt. Die Vorsitzenden und Stellvertreter der Ortsgruppen Neuss, Mönchengladbach, Düsseldorf und Ratingen trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch, um über Sorgen, Anregungen und Ideen zur Zukunftssicherung zu debattieren.

Unterstützung erhielten sie vom Ortsgruppenmanager Robert Eckert, der im Auftrag des Hauptvereins die circa 150 Ortsgruppen des Eifelvereins berät und betreut. Er stellte klar, dass im Zuge der Überalterung und dem abnehmenden Interesse an ehrenamtlichen Funktionen neue Konzepte gefunden werden müssen: "Homepage und Wanderplan reichen nicht aus! Wer nicht wirbt stirbt!" Er gab zahlreiche Hilfestellungen und Anregungen.

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Aber auch die Vorsitzenden der einzelnen Ortsgruppen konnten viele zukunftsweisende Maßnahmen nennen,die sich in ihrer Ortsgruppe bewährt haben. Immer wieder klang aber auch durch, wie schwierig und zum Teil frustrierend es ist, Mitglieder zu werben bzw. zur ehrenamtlichen Mitarbeit zu motivieren. In dieser Situation wäre eine stärkere Unterstützung durch den Hauptverein wünschenswert. Besonders der Bezirk Niederrhein, der aufgrund seiner räumlichen Entfernung zur Eifel ein Randbezirk ist und deshalb von vielen Aktivitäten und Veröffentlichungen speziell für die Eifel wenig profitiert, sollte nach Meinung der Teilnehmer mehr im Fokus des Hauptvereins stehen.

Text: Ulla Quack, Fotos: Ulla Quack und Charles Jacoby