xIMG 20190513 WA0024

Laut Wetterbericht sollte es den ganzen Tag regnen.

Doch, wie so oft, kam mittags die Sonne heraus, also Glück gehabt!
Fast 100 Jahre lang versorgte die Burgholzer Bahn die Werkzeugindustrie mit Kohle und Rohstoffen. Durch die zahlreichen Schleifen und Kurven um den Höhenunterschied zu überwinden schaukelte sie stark und bekam den Spitznamen „Samba". Nach der Stilllegung und dem Umbau 1988 entstand ein beliebter Rad- und Spazierweg mit zahlreichen Infotafeln über die Geschichte der „Samba“.

Immer wieder haben wir die Trasse verlassen, um in den Wald einzutauchen. Zunächst auf einem Pfad, der hinunter zum Burgholzer Bach führte, vorbei am Waldschwimmbad, das mit dem Warmwasser der nahegelegenen Müllverbrennungsanlage versorgt wird und somit ganzjährig genutzt werden kann.


Nach der Frühstückspause am Rastplatz Zimmerplatz bestaunten wir die mächtigen Bäume des Burgholzer Arboretum. In der ca. 200 Hektar großen Kernzone des Waldes wachsen über 100 Nadel- und Laubbaumarten aus 3 Kontinenten. Riesen-Lebensbäume, Küstenmammutbäume über 40 m hoch, Fichten und Tannen von 50 m Höhe, Hopfenbuchen, Douglasien, um nur einige aus der unzähligen Vielfalt zu nennen.

Schon 1820 wurden die ersten „Fremdbäume" gepflanzt. Heute steht hier, flächenmäßig gesehen, die größte Baumsammlung Deutschlands!

Nach unserer Einkehr in der Bahnhofsgaststätte Burgholz – übrigens ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur für die vielen Biker, die hier ihre Pause einlegen – ging es zurück zur Samba Trasse und in Cronenberg endete unsere Runde.
Alles in allem eine abwechslungsreiche Wanderung mit vielen Höhepunkten.

Text: Bernadett Karbe, Bilder: Bernadette Karbe und Maggy Wolke