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Schon der Einstieg war bemerkenswert!

Ein historischer Uerdinger Schienenbus mit Anhänger brachte uns von der Rheinebene, über Viadukte, Steilstrecken und Tunnels auf 360 m Höhe am Kalenborner Bahnhof. Von hier ging es früher weiter in den Westerwald.

Unter sachkundiger Leitung gelangten wir auf der Hochebene zu den ehemaligen V1 Feuerstellungen, die kurz vor Ende des 2. Weltkrieges noch errichtet worden waren, aber nicht mehr in Betrieb genommen werden konnten. Reiner, unser Wanderführer, hatte sich an Hand einschlägiger Literatur kundig gemacht und konnte uns die Überreste und Fundamente dieser Stellungen im Wald vorführen und erklären.
Ein interessanter Abstecher führte uns zum Asberger See, einem NSG, das bereits von den Kelten besiedelt war und wo bis 1970 noch Basalt abgebaut wurde.
Auf breiten Waldwegen erreichten wir den Bildstock „Auge Gottes“, das wohl im Mittelalter die Holzräuber im Blick haben sollte. Hier machten wir eine ausgedehntere Pause – trotz einsetzendem Nieselregen - und stärkten uns aus dem Rucksack. Anschließend ging es ins Kasbachtal und dort mal links mal rechts der Bahntrasse zur Schlusseinkehr in der Alten Brauerei Steffens. Ein gut ausgewählter Ort, denn dort hat die Kasbachtalbahn, übrigens eine der steilsten Bahnstrecken Deutschlands, eine Haltestelle eingerichtet.
So kamen wir problemlos nach Linz und von dort mit einer nicht zu überbietenden Pünktlichkeit mit der Bahn nach Neuss. Geht doch!

Bilder: Charles Jacoby, Bernadette Karbe, Dieter Goebel