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Endlich hat wieder ein Ausflug mit dem Eifelverein stattgefunden, von Frau Jacke vorbereitet und die 15 Teilnehmer wurden von Herrn Thiel mit seinem kleinen Bus nach Kaldenkirchen gefahren.
Dort angekommen wurden wir von Herrn Geller empfangen und durch ein wahres Kleinod geführt. Den Unterschied zwischen Berg- und Küsten-Mammutbäumen erklärte er uns, die Anpflanzung von ausgestorben geglaubten Arten wie z.B. Wollemia nobilis, von denen es weltweit nur mehr 100 Exemplare gibt und daher auch viele Botaniker anlockt, lernten wir auch kennen.

Er zeigte uns: blühende Losbäume, Kastanienbüsche, Kletterhortensien, Pflanzen mit Mammutblättern und noch immer mehr haben wir auf unserem Rundgang gesehen. Auch von den über 50 Vogelarten, die sich hier angesiedelt haben, hörten wir mit Interesse. Mit amüsanten Details z.B. über eine sogenannte Ameisenstraße, brachte er uns zum Schmunzeln.
Daneben erläuterte er uns aber auch die Entstehung der Farm durch die Zahnarztfamilie Martin, die in den 50iger Jahren mit der Pflanzung der frostempfindlichen Mammutbäume erstmals in Deutschland begonnen hatte. Diese Exemplare sind heute 35-40 m hoch und einfach imposant.
Keine unserer Frage blieb unbeantwortet, die normale Zeit einer Führung wurde deutlich überschritten und es wurde immer wieder offensichtlich, dass sich Herr Geller die Erhaltung und Pflege der Farm mit viel Enthusiasmus zur Lebensaufgabe gemacht hat. So bewohnt er auch das kleine Farmhaus mitten auf dem Gelände.
Nachdem wir uns im nahe gelegenen Waldgasthaus Galgenvenn von den vielen Eindrücken erholt und gestärkt hatten, ging es dann zurück nach Neuss.

Diese Exkursion war frühzeitig ausgebucht und wird daher am 25.08.2021 wiederholt.

Text und Bilder von Elke Vasilescu
Wanderführerin Gertrud Jacke