Das Hohe Venn im Nebel, ein Erlebnis der besonderen Art.

O schaurig ist's, übers Moor zu gehen... vor allem, wenn die Sichweite schon bei der Anfahrt weniger als 50 m beträgt. Doch unter der kundigen Führung von Peter Frauenrath fühlten sich die 19 Wanderer aus Neuss und Schlich in sicheren Händen und am Ende der Moorwanderung waren auch keine Verluste zu beklagen... Zum Glück lichtete der Nebel sich im Laufe des Morgens und nach der Mittagsrast im Naturzentrum von Botrange kam die Sonne sogar ab und zu zum Vorschein und tauchte das Wallonische Venn, an dessen Rand wir uns bewegten, teilweise in einen Schimmer von Gold.

Vom Aussichtspunkt in der Nähe des Signal de Botrange (höchster Punkt Belgiens mit 694 m) fällt der Blick in die faszinierende endlose Landschaft des Wallonischen Venns, in dem sich auch das Quellgebiet der Rur befindet. Entlang der belgisch-preußischen Genze von 1815-1914 ging es dann über Holzstege und trockenen Fußes zum Ausgangspunkt Baraque Michel (674 m) zur gemütlichen Schlusseinkehr zurück.