Auf dem Pottbäckerswanderweg

Auf dem Pottbäckerswanderweg

Auf dem Pottbäckerwanderweg

Krefeld – Hülser Berg - Hülser Bruch - Hüls

Krefeld – diese Stadt verbindet man in Gedanken oft mit den Begriffen „Samt und Seide“ oder „Seidenweberei“. Von einem ganz anderen Handwerk erfuhren wir auf unserer Wanderung am 28. April 2018:

Pottbäcker – das ist die Bezeichnung für einen alten Berufsstand, den es am Niederrhein schon seit Jahrhunderten gab, der aber hier in der Mitte des 18. Jahrhunderts zur Blüte gelangte.

 

Aus Lehm wurden Töpfe („Pötte“) geformt und dann gebrannt. Eine der zahlreichen Entnahmestellen,
eine „Tonkuhle“, konnten wir auf der Tour durch das Naturschutzgebiet „Hülser Bruch“ aus der Nähe betrachten.

 

Unser Weg führte vom Krefelder Stadtteil Hüls über Wiesen und durch einen imposanten Buchenwald vorbei am Tiergehege hinauf zum Hülser Berg. Dieser Hügel ist mit seinen 63 Metern die höchste natürliche Erhebung in Krefeld (zwei andere höhere Berge wurden künstlich aufgeschüttet).

Wir machten Rast an der Bergschänke, einem hübschen Gasthof im Wald. Hier ist eine Gedenktafel errichtet worden für den Gründer des Krefelder Wanderbundes, Johannes Junker, nach dem später der „Johannesturm“ benannt wurde, eine beeindruckende Konstruktion aus Stahl und Holz.

Einige Unentwegte erstiegen die 163 Stufen dieses Turms, wobei das sanfte Schwanken in der Höhe und der Blick durch die Metallroste in die Tiefe für etwas beschleunigten Herzschlag sorgten. Die Sicht von oben reichte weit ins Ruhrgebiet und ins Rheinland; wir konnten sogar die Neusser Skihalle erkennen.

Auf dem Rückweg blieb genügend Zeit, das malerische Hüls mit seinem historischen Ortskern genauer anzusehen. Die Hülser Burg (erbaut um 1455 durch Ritter Friedrich von Hüls), das Beginenkloster Am Konvent und die Cyriakus-Kirche sowie das Schultheissen-Haus am Markt mit seinem geschwungenen barocken Stufengiebel bilden ein sehenswertes Ensemble. 

Bei angenehmem Wetter ließen wir die Tour auf einer hübschen Caféterrasse bzw. in einem Speiserestaurant ausklingen.

Straßenbahn und Zug brachten uns rasch zurück nach Neuss.

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Text: Erika Klerx
Bilder: Charles Jacoby

OG Neuss

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