Bericht über die Kulturfahrt des Eifelvereins, Ortsgruppe Neuss in die Emilia Romagna vom 28.4. – 4.5.2019

Die diesjährige Kulturfahrt führte von Neuss nach Oberitalien in die Emilia Romagna. Die Emilia Romagna wird benannt nach der römischen Via Emilia, die sich durch die Poebene bis Rimini zieht.


Das erste Highlight der Reise bildete in Mailand der großartige mittelalterliche Dom mit seiner eindrucksvollen Fassade als auch die Galleria Vittorio Emanuele II mit ihren eleganten Geschäften und die weltberühmte Scala. Der dritte Tag der Reise führte nach Ravenna. Ein Hauch von lebendiger Geschichte umwehte uns beim Besuch des imposanten Mausoleums Theoderichs des Großen. Besonders eindrucksvoll waren die noch vollständig erhaltenen Wandmosaike und die von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommene Basilika San Vitale.
Ein Besuch von Rimini und eine Weinverkostung auf einem Weingut rundeten diesen Tag ab.
Parma zeigte seinen größten städtebaulichen Stolz in Form der Piazza Duomo mit dem romanischen Dom Santa Maria Assunto, dem gotischen Campanile und dem Baptisterium.
Der Tag wurde in Parma abgerundet durch ein gemeinsames Mittagessen mit Köstlichkeiten wie Parmigiano, Parmaschinken, Brot und Wein. Solcher Weise gestärkt führte die Reise weiter nach Modena. Dessen architektonisches Wahrzeichen ist der Dom San Geminiano nebst seinem Glockenturm Torre Girlandina. Sie flankieren mit dem seit dem 12.Jh. gewachsenen Palazzo Comunale die weitläufige Piazza Grande. Die Verkostung eines hochwertigen Balsamicos rundete den Besuch in Modena, der Maserati- und Ferrari- Stadt, ab.
Bologna die Hauptstadt der Emilia Romagna wurde durch eine Stadtführung näher gebracht. Hier entstand die älteste europäische Universität und in der größten Altstadt Italiens können die längsten Arkadengänge der Welt bestaunt werden. Die Piazza Maggiore mit der Basilika di San Petronio und dem Neptunbrunnen ist der Mittelpunkt der äußerst sehenswerten Stadt.
Leider musste am Nachmittag dieses Tages die Rückfahrt in das Standorthotel in Bellaria-Igea-Marina angetreten werden um die Rückkehr nach Neuss vorzubereiten. Einige Mitreisende nutzten die verbliebene Zeit um den noch fast menschenleeren Sandstrand bei strahlendem Sonnenschein zu genießen.
Der letzte Teil der Reise querte die Flüsse Po und Mincio kurz vor ihrem Zusammenfluss. Im Veneto wurden die Ausläufer des Monte Baldo erreicht. Im Angesicht des Garda-Sees war eine letzte größere Pause willkommen, bevor die finale Rückfahrt am 4.5.19 mit einer sehr schönen Übernachtung in Freienfeld/Südtirol startete.

Bedauernswerterweise musste so auch diese schöne Reise zu Ende gehen. Was bleibt sind wunderschöne Bilder von mittelalterlichen Städten, Burgen, Gebäuden, Klöstern, Kirchen und Domen als auch des Flairs der Städte und ihren dort lebenden Menschen.
Gerne würde man wieder kommen.