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5. September 2020. Mit Nieselregen hat unsere Tour ins Muttental bei Witten begonnen.

Dies hat aber niemand davon abgehalten die außergewöhnlichen Skulpturen der Shona Art aus Simbabwe auf dem Gelände von Schloss Steinhausen zur bestaunen. Über einen Trampelpfad ging es anschließend weiter zur beeindruckenden Ruine von Burg Hardestein an der Ruhr. Nach der Frühstückspause führte unser Weg durch das Waldgebiet von Vormholz. Die zahlreichen Informationstafeln vermittelten einen umfassenden Eindruck über die schwere Arbeit der Bergleute, denn gerade im Muttenthal ist die Wiege des Ruhrbergbaus angesiedelt.

Vor mehr als 450 Jahren hat hier alles angefangen. Aus fast 60 kleinen Zechen wurde die Kohle in schwerer Handarbeit und später mit Pferden an die Oberfläche gefördert. Ein Rundgang durch die Ausstellung am Zechenhaus Herberholz bescherte uns schließlich ein Bild der verschiedensten technischen Hilfsmittel, die im Kohlabbau Verwendung fanden. In dem nahe gelegenen Bethaus der Bergleute war dann unsere Mittagsrast fällig. Erbseneintopf und schmackhafter Kuchen füllten unsere Energiereserven wieder auf. Dazu kam die Sonne zum Vorschein und bereitete dem grauen Regenwetter ein Ende.
Auf einem zweiten Rundweg wanderten wir am Kemnader See entlang auf den Hohenstein, ein von Familien sehr beliebtes Naherholungsgebiet mit Wildgehege. Vom hochgelegenen Bergerdenkmal konnten wir noch im letzten Sonnenschein einen herrlichen Blick auf die Ruhr genießen bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging.

Bilder: Charles Jacoby, Bernadette Karbe, PG
Text: Bernadette Karbe