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Letzten Samstag wanderten wir mit Waltraud Kamm durch das Angertal.

Mit dem Zug fuhren wir bis Ratingen Ost und weiter mit dem Bus bis zur Haltestelle Fröbelweg. Von dort aus war es nicht weit bis zum Neanderlandsteig. Am Homberger Bach entlang führte uns unser Weg zum ersten Highlight, das steinerne Pferd von Johannes Brus. Seelenruhig graste es am Bach und ließ sich auch nicht durch Hobbyfotografen aus der Ruhe bringen.
Von hier aus konnten wir die Auermühle erahnen, die uns versteckt hinter buntem Herbstlaub erwartete.

Eine imposante steinerne Brücke ließ uns als nächstes staunen. Wir erfuhren, dass sie in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts erbaut und später um 2 Fahrspuren erweitert wurde.
Längst war uns bewusst, dass die Natur um uns herum ihr Bestes gab und die Indian Summer Atmosphäre uns in ihren Bann zog.
Auf einem Parkplatz machten wir Rast und unser Blick fiel auf den Mann im Hirschgeweih, eine Skulptur von Stephan Balkenhol. Der Künstler beschreibt sein Werk so:"Meine Skulpturen erzählen keine Geschichten. In ihnen versteckt sich etwas Geheimnisvolles. Es ist nicht meine Aufgabe, es zu enthüllen, sondern die des Zuschauers, es zu entdecken."(Zitat: WDR Westart; 04.12.2012)
Unser nächstes Ziel war die Auermühle, idyllisch klappernd an einem rauschenden Bach gelegen.
Zurück auf gleichem Weg ging es weiter über die Autobrücke und an weidenden Pferden vorbei bis nach Eggerscheidt, dass mit seinen hübschen Fachwerkhäusern besticht.
Jetzt war es nicht mehr weit bis zur Angermühle, wo wir einkehrten und im weitläufigen Biergarten eine leckere Portion "Kohl und Pinkel" genossen.
Gestärkt ging es zum Bahnhof Ratingen Ost und zurück nach Neuss.

Am Ende des Tages galt unser Dank unserer Wanderführerin Waltraud Kamm, der wir eine herrliche Tour verdanken, die noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Bilder und Text von Claudia Meys