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Was bleibt im Moment vom Wandern: zu zweit, gerade noch mit einer weiteren Person, Ehefrau, Ehemann, Freund oder Freundin loslaufen.

Haben wir gemacht, Veronika und ich, und damit es nicht zu eintönig wird und die Neugier befriedigt wird, an den Rhein. Mal bei Sonnenschein, mal bei Regen, wir haben ja derzeit von allem was. Es ist beeindruckend, welche Breite der Rhein an manchen Stellen jetzt erreicht. An der Kardinal-Frings-Brücke erreicht er etwa die doppelte Breite gegenüber normalen Zeiten.

Schiffe fahren nur noch selten, nur große, die kleinen haben wahrscheinlich keine ausreichende Motorleistung, um mit diesen Fluten fertig zu werden. Flussaufwärts ist es ein richtiger Kampf, abwärts eine für Schiffe rasende Geschwindigkeit.
Natürlich muss man sich Wege aussuchen, auf denen man nicht zu vielen Menschen begegnet. Aber die gibt es, am besten da, wo auf dem anderen Ufer Menschenmassen laufen. Erstaunlicherweise haben wir trotzdem schon zweimal Freunde getroffen, dieweil natürlich wegen Corona schon lange nicht gesehen haben.
Für diejenigen, die es gerne genau wissen möchten:
Eine Serie der Fotos stammt vom Ufer in Langst-Kierst gegenüber von Kaiserswerther, eine andere aus Lörick, gegenüber das Gelände und die Bauten der Messe Düsseldorf und die Bilder mit trüben Wetter von der Kardinal-Frings-Brücke, einmal rechts und einmal links. Wenn man auf dem Bild rechts der Brücke genau hinschaut, sieht man fast mitten im Wasser das große Schild mit der Angabe des Rheinkilometers.

Text und Bilder von Karlheinz Irnich