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Die Hochfläche empfing uns mit eisigem Wind.

Liegengebliebener Schnee erinnerte an den vergangenen Winter und lud zur spontanen Schneeballschlacht ein. Regina landete sofort einen Volltreffer. Pech für Dieter!

Nach diesem kurzen Aufwärmen tauchten wir in die Stille der Heide- und Ginsterlandschaft ein. Kein Mensch weit und breit. Natur pur.

Von der Höhe bewegten wir uns nun stetig abwärts in den Schutz der Wälder. Schnell fließende Bäche berauschten uns im doppelten Sinne, aber auch schwierige Abschnitte blieben uns nicht erspart.

Nach der Gefahrenstrecke ging es dann zur Entspannung auf den Schöpfungspfad mit seinen diversen Stationen zu Themen wie Vielfalt, Werden und Vergehen, Weg zur Mitte oder Verantwortung. Innehalten, so wie bei manchem Wegkreuz, war angesagt.

Wieder auf den Höhen konnten wir die endlose Weite der Landschaft auf uns einwirken lassen. Rotmilane kreisten zeitweise über uns und das aufgeregte Trillern der Lerchen begleitete uns auf unserem Weg über die Hochebene.

Zum Schluss wagte sich auch ein Fuchs in unser Sichtfeld. Ein seltener Glücksfall. Dabei hatten wir ganz vergessen, dass wir uns mitten in einem seit ein paar Jahren ausgewiesenen Wolfsgebiet befanden. Meister Isegrim bekamen wir aber nicht zu Gesicht.