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Aus Faust I, Johann Wolfgang von Goethe

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

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Die heutige Wanderung führte zur Japanischen Kirschblüte an der Langen Foundation.

Die ersten Frühlingsblüher stellten sich auf der ehemaligen Raketenstation ein, und entlang der Erft auf dem Heimweg, besonders schön Teppiche von Buschwindröschen.
Zur Erinnerung: Das Museum der Langen Foundation hat der japanische Architekt Tadao Ando entworfen, der seine Bauwerke gern in den Boden baut und im Wasser spiegeln lässt, im Auftrag des Stifterpaares Langen. Das Gelände der Raketenstation brachte der Kunstmäzen Karl-Heinrich Müller in die von ihm gegründete Stiftung Museum Insel Hombroich ein unter der Maxime Kunst parallel zur Natur.

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Ursprünglich als Abbraumhalde des Hambacher Tagebaus entstanden,

hat sich die Sophienhöhe im Laufe der Jahre zu einem einzigartigen Natur- und Freizeitparadies entwickelt. Seit mindestens 10 Jahren bietet der Eifelverein Wanderungen dorthin an. Hans und Rita Linnartz hatten dieses spannende Ziel wohl als Erste entdeckt. Spannend ist dieses Wandergebiet im wahrsten Sinne des Wortes, denn diese von Menschenhand geschaffene Landschaft unterliegt einem ständigen Wandel. Laufend werden neue Sehenswürdigkeiten und Landschaftsbilder geschaffen. Ein Ausflug dorthin lohnt sich allemal.

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Seltenes Wintervergnügen auf zugefrorenen Rheinwiesen

Menschenkarawanen suchten am Wochenende eine willkommene Abwechslung zum Corona-Alltag und fanden sie auf den gigantischen Eisflächen der Uedesheimer Rheinwiesen. Sie waren unterwegs mit Bollerwagen, Schlitten, Schlittschuhen, Picknickkörben, heißen Getränken, Regiesesseln ─ alle dick eingemummelt, um der klirrenden Kälte bei strahlendem Sonnenschein zu trotzen. Auf dem Eis tummelten sich blutige Anfänger im Schlittschuhlaufen neben Pirouetten drehenden Kürläufern.

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Nein, einen Schlitten hatten wir nicht dabei, dafür aber Spikes unter den Sohlen.

Und das war gut so, denn ohne diese wären wohl kaum auf die Gerresheimer Höhen gekommen. Ein Navi hatten wir auch dabei. Und auch das war gut, denn verschiedene Wege und Pfade waren unter der Schneedecke nicht immer auszumachen. Doch Navis haben auch Ihre Macken, so dass grobe Ortskenntnisse und vor allem der gesunde Menschenverstand sich als die (manchmal) besseren Orientierungshilfen erweisen. Aber nun genug der Technik.

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Liebeserklärung an den Uedesheimer Rheinbogen von Ulla Quack.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Im jetzigen Lockdown können wir nur unsere Gedanken und unsere Fantasie auf die weite Reise schicken, denn die Realität mit den hohen Corona-Fallzahlen holt uns schnell wieder auf den Boden der Tatsachen. Aber es gibt auch Kleinode in unmittelbarer Nähe, die einen Ausflug lohnen. Ein Schatz direkt vor unserer Haustüre ist das Naturschutzgebiet Uedesheimer Rheinbogen.

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Was bleibt im Moment vom Wandern: zu zweit, gerade noch mit einer weiteren Person, Ehefrau, Ehemann, Freund oder Freundin loslaufen.

Haben wir gemacht, Veronika und ich, und damit es nicht zu eintönig wird und die Neugier befriedigt wird, an den Rhein. Mal bei Sonnenschein, mal bei Regen, wir haben ja derzeit von allem was. Es ist beeindruckend, welche Breite der Rhein an manchen Stellen jetzt erreicht. An der Kardinal-Frings-Brücke erreicht er etwa die doppelte Breite gegenüber normalen Zeiten.

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Kalter Wind und Wintersonne: Eine optimale Kombination für eine kurze Wanderung an der frischen Luft.

Und wie zu Corona Zeiten üblich, zu zweit.
Startpunkt: St. Stephanus in Grefrath. Angepeilt war zunächst Röckrath über die Trockenpützstraße, dann, nach der Unterführung rechts ab in die endlos erscheinenden Felder - vielfach verspargelt - Richtung Lüttenglehn.

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Jahresrückblick Eifelverein Neuss 2020

Wie gerne würden wir euch einen erfreulicheren Rückblick geben. Aber Covid-19 hat unser gesellschaftliches Leben aus den Angeln gehoben. Und wie gerne würden wir euch diese Statistik bei der nächsten Mitgliedersammlung im März präsentieren. Aber viele Unwägbarkeiten zwingen uns, neue Wege auszuprobieren. Deshalb veröffentlichen wir zum ersten Mal eine Kurzfassung des Jahresrückblicks auf der Homepage.

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Überraschung in der Früh! Plötzlich alles in weiße Pracht gehüllt. Ein herrlicher Tag kündigt sich an.
Eine gute Gelegenheit mal endlich wieder eine Runde an der frischen Luft zu drehen. Der Treffpunkt ist schnell ausgemacht: Der Kinderbauernhof in Selikum. Eine Wanderung zu zweit. Die Strecke liegt zwar noch nicht fest, aber die wird sich unterwegs noch ergeben. Zunächst ein Abstecher in den Selikumer Park, dann auf der Weckhovener Seite entlang der Erft Richtung Rhein. Offenbar nutzten viele die Gunst der Stunde, um reichlich Sauerstoff zu tanken und mal richtig tief durchzuatmen.

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Und wieder beschert uns die Neuß-Grevenbroicher Zeitung einen ansprechenden und kurzweiligen Bericht zu einem unserer Wanderwege in und um Neuss.
Autor ist dieses Mal Redakteur Hansgeorg Marzinkowski. Er hat sich den A3 vorgenommen. Die Angabe, es starteten vier Touren am Jröne Meerke stimmt nicht so ganz. Höhe Geulenhof kann man aber leicht vom A3 auf den A4 wechseln und eine weitere Runde drehen. Den Artikel, der in der NGZ vom 12.01.20 erschienen ist, finden Sie im PDF-Format HIER!

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